Physiotherapie Heimann
Patric Heimann
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News

OP am Vorfuß in den Top Ten der OP-Statistik

Fußerkrankungen sind eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten, unter denen drei von vier Deutschen im Laufe ihres Lebens leiden. Obwohl die Füße mit gezieltem aktivem Training behandelt werden könnten, sind immer mehr chirurgische Eingriffe zu verzeichnen. Doch es gibt Alternativen zu OP, Einlagen & Co., die schonender, mit merklich weniger Nebenwirkungen und kostengünstiger zu haben sind.

Allein die Zahl der OPs am Vorfuß ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Bei Frauen sind Eingriffe an den Zehen, die durch Fußfehlstellungen bedingt sind, mittlerweile an der Tagesordnung. Dabei birgt der Eingriff durchaus Risiken: „Neben den normalen Infektionsrisiken, die jede OP birgt, ist unter anderem die spätere Narbenbildung ein schwerwiegender Nachteil dieser Behandlungsmethode“, weiß Stella L. Arndt, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Fußgesundheit und Fachbuchautorin. „Die Patienten möchten verständlicherweise das Übel mit einer kurzen OP beseitigen. Allerdings entstehen dabei häufig genau an den Stellen Narben, wo der Druck durch eine Fußfehlstellung gegen das Schuhwerk sowieso schon hoch ist. Nach der OP klagen daher viele Patienten über Druckbeschwerden an den Narben.“

Doch noch viel gravierender als die Narbenbildung ist aus Sicht der Fußexpertin die langfristige Entwicklung des Fußes nach der OP. Nach dem Eingriff ist die Form des schmerzenden Knochens zunächst verändert und das Problem scheint behoben. Doch der Schein trügt: „Die Patienten einer Fuß-OP erhalten meistens keinerlei Reha oder Physiobehandlung. Sie bewegen sich genauso weiter wie vorher, ohne das ursächliche Problem der Fußfehlstellung anzugehen, so dass der OP-Erfolg ggf. nicht von Dauer ist. Es kann durchaus passieren, dass der Patient nach einiger Zeit wieder unter den gleichen Schmerzen leidet, weil sich die Fußfehlstellung in gleicher oder veränderter Form zurückmeldet“, warnt die Physiotherapeutin und Inhaberin einer Fußschule. „Es hat ja einen Grund, warum es zu einer Fußfehlstellung kam! Und den gilt es anzugehen.“

Eine der Hauptursachen für Fußfehlstellungen ist die fehlende Aktivität der Fußmuskulatur, meistens bedingt durch unsere moderne Lebensweise. Dadurch kann sich leicht ein Knick-, Senkfuß entwickeln, den sehr viele Menschen haben. Wird dieser nicht aktiv behandelt, sind ein Spreizfuß, Metatarsalgien, Hallux Valgus sowie Hammer- und Krallenzehen häufige Folgeerscheinungen. Viele Menschen klagen auch über Schmerzen aufgrund einer Plantarfaszie oder eines Fersensporns – auch hier spielt mangelnde Fußmuskelaktivität sowie fehlende Elastizität der Faszien oft eine ursächliche Rolle.

In ihren beiden Praxen in der Lüneburger Heide und in ihren bundesweiten Workshops und Vorträgen für Bildungsinstitute und Unternehmen vermittelt die Fußexpertin daher Basiswissen über Körperstatik und Fehlstellungen. Stella Arndt ist in ihren Vorträgen daher vor allem eines wichtig: Mut machen und aufzeigen, dass man mit der Aussage ‚Damit müssen Sie jetzt leben‘ eben nicht leben muss. „Es gibt für die meisten aller Fußerkrankungen eine Reihe von Übungen, die man einfach zuhause durchführen kann. Der Fuß ist ein lebendiger und lernfähiger Körperteil und lässt sich ein Leben lang trainieren. Und auch die evtl. vom Arzt verschriebenen Einlagen entfalten ihre Wirkung häufig erst mit einem effizienten Fußtraining.“

Die meisten Stürze sind vermeidbar

Stürze gehören zu den häufigsten Unfällen in Deutschland. Ein Drittel der über 65-Jährigen und sogar die Hälfte der über 80-Jährigen stürzt einmal im Jahr – und das mit zum Teil erheblichen körperlichen und seelischen Folgen. Etwa fünf Prozent aller Betroffenen tragen einen Knochenbruch, ein bis zwei Prozent Oberschenkelhalsbrüche davon. Viele Stürze führen zur Bettlägerigkeit und im schlimmsten Fall zur Pflegebedürftigkeit. Eine neue kostenlose Broschüre der Seniorenliga hilft, Sturzunfälle im Wohnumfeld zu vermeiden.

Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche Fähigkeiten und Sinnesleistungen ab, insbesondere die Muskelkraft, aber auch das Seh- und Hörvermögen. Zudem lassen Reaktion und Koordination nach. Älteren Menschen fällt es schwer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Die Folge sind oftmals Stürze. Auch Krankheiten wie Schwindel oder die Einnahme von Medikamenten können das Sturzrisiko erhöhen. Ein Sturz ist schnell passiert, doch die Folgen können langwierig sein und sogar dauerhafte Pflege nötig machen. „Viele Stürze im Alter sind vermeidbar, wenn man beispielsweise mit Krankengymnastik oder speziellem Körpertraining seine körperlichen Defizite ausgleicht“, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Eine der einfachsten und sichersten Methoden zur Vorbeugung eines Sturzes ist ein Rollator.“ Für die Nutzung in den eigenen vier Wänden ist ein stabiler Wohnungsrollator sinnvoll. Dieser ist schmaler als ein Außenrollator, hat deutlich kleinere Räder und damit einen kleinen Wendekreis. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich der Rollator auf der Stelle drehen lässt, von allen Seiten festen Halt sowie einen fahrbaren Handlauf bietet und sich mit entsprechendem Zubehör wie einem Tablett oder einem Korb ausstatten lässt. So sind die Hände für die Fortbewegung frei. Ideal sind Modelle, auf denen man sich auch mal absetzen und mit den Füssen abstoßen kann. Trippeln nennt das der Fachmann. Sinnvoll ist es, den richtigen Bewegungsablauf in einer vom Arzt verordneten Ergotherapie zu erlernen.

Die Broschüre „Sturzunfälle im Wohnumfeld vermeiden“ beschreibt umfassend, wie man sein Wohnumfeld sicherer machen kann, angefangen mit der Beseitigung von Hindernissen über die Anschaffung von Mobilitätshilfen bis zum barrierefreien Umbau. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Bei einem interaktiven Rundgang durchs Haus auf www.sturzunfaelle-vermeiden.de ist ein kompletter Check möglich.

 
Hintergrund
Tipps – Wie man Stürzen im Alter vorbeugen kann

  • Beseitigen Sie Stolperfallen in Ihrer Wohnung: Vermeiden Sie schlecht verlegte Kabel. Rutschende Teppiche können durch Anti-Rutsch-Matten sicherer gemacht werden.
  • Bei Stufen, Treppen und Hauseingängen sorgen Handläufe auf beiden Seiten für Halt und Sicherheit.
  • Badewannen und Duschen können mit Haltegriffen, Sitzen und rutschfesten Matten oder fast unsichtbaren, selbstklebenden Antirutsch-Pads ausgestattet werden.
  • Sorgen Sie für Licht: Von jeder Tür erreichbare Lichtschalter und Nachttischlampen mit Bewegungsmelder verhindern, dass Sie sich nachts im Dunkeln vortasten müssen.
  • Bei Gangunsicherheit oder bei körperlichen Einschränkungen ist die sicherste Methode zur Vorbeugung eines Sturzes die Nutzung eines stabilen Wohnraum-Rollators.
  • Gehen Sie jährlich zum Augenarzt und lassen Sie Ihre Brillenwerte überprüfen.
  • Verzichten Sie möglichst auf die Benutzung von Hockern und Leitern (zum Aufsteigen).
  • Beginnen Sie mit Übungen, um Ihre Beinmuskulatur und Ihr Gleichgewichtsgefühl zu verbessern. Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach entsprechenden Kursen.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung, die Sie ausreichend mit Vitamin D und Kalzium versorgen sollte. Vitamin D unterstützt den Knochenaufbau und das Muskelgewebe.

07.08.2018 DGA | Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.

Empfindliche Nerven- und Blutbahnen in unseren Händen

Ganz schnell passiert es, dass die feinen Strukturen unsere Hände, durch eine Verletzung, Entzündung oder Schwellung, in ihrer Funktionalität eingeschränkt werden. Hier braucht es fachmännische Hilfe.
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Wir Menschen sind sehr fein mit Nervensträngen, Bändern, Sehnen und Blutbahnen durchzogen.
Dieses Gerüst von Nervensträngen, Bändern, Sehnen und Blutbahnen ermöglicht uns eine feine Motorik unserer Hände. Dazu benötigt unsere Hand einen ungehinderten Impuls der Nervenbahnen und den freien Fluss in unseren Blutbahnen, damit alle Teile unserer Hand gut versorgt werden können.

Was passiert aber, wenn Verletzungen, Entzündungen oder Schwellungen den knappen Raum für diese feinen Versorgungsbahnen einengen?

Durch Einengungen in unserer Hand kann es zu einem Abdrücken der Nervenleitbahnen und der Blutbahnen kommen. Funktionieren unsere Nervenbahnen und Blutgefäße nicht uneingeschränkt, dann wirkt sich das auf die kleinsten und feinsten Bewegungen in unseren Fingern aus.

Es entsteht ein Durcheinander, da durch das Abdrücken und Einengen ein Stau verursacht wird. Je länger dieser Stau vorhanden bleibt, umso mehr Ausfallerscheinungen zeigen sich.
Hier zeigen sich Folgen wie z. B. ein Kribbeln oder Taubheit in den Fingern. Es können sich Schmerzen, Steifheit oder Unbeweglichkeit einstellen.

Nach der Begutachtung ihres Artes, kann er entscheiden, ob hier ein Rezept für das Heilmittel der Ergotherapie (www.ja-ergotherapie.de/ergotherapie) weiterhelfen kann. Die Ergotherapie im Fachbereich der Handtherapie ist hier eine wertvolle Unterstützung, denn die fachmännische Behandlung kann hier Abhilfe und Linderung verschaffen.

Ein Fachmann und oder Fachfrau der Handtherapie (www.ja-ergotherapie.de/handtherapie) kann mit ihren Händen den Zustand ertasten und spüren, in wie weit hier eine Einengung und oder Stauung vorliegt. Sie kennen den Bewegungsablauf und die Defizite die sich aus dieser Beeinträchtigung der Hand ergeben können. Durch ihre Behandlung können sie eine wunderbare Verbesserung bewirken.

02.08.2018 DGA | Quelle: Ja Ergotherapie (openPR)

Radeln statt Fahren, Bewegen statt Sitzen!

Rund 20 Millionen Menschen sind in Deutschland heute von starkem Übergewicht, der sogenannten Adipositas (BMI über 30) betroffen. Viele von ihnen haben mit Einschränkungen im Alltag, mit Scham und Schuldgefühlen sowie nicht selten mit ernsthaften Begleiterkrankungen zu kämpfen.

„Aus Sicht der Sportmedizin trägt der fortschreitende Bewegungsmangel in einer technisierten Umwelt einen großen Teil zur chronischen Entwicklung von Adipositas bei“, sagt der Initiator des M.O.B.I.L.I.S.-Projekts, Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule. „Bei der Etablierung eines aktiven und gesunden Lebensstils sind Bewegung und Sport nicht nur für den Ausgleich der Energiebilanz und die Förderung der kardiovaskulären und muskulären Gesundheit von Bedeutung. In Zeiten der digital-medialen Überflutung ist die stresslösende Wirkung von Bewegung von besonderer Relevanz. Es sollte cool sein, mit dem Rad in die Schule oder zur Arbeit zur fahren“, so Predel.

Es sei zwingend erforderlich Ausgleichsstrategien mit den Betroffenen zu  entwickeln, die ihnen in ihrer besonderen Lebenssituation helfen, ihre Gewohnheiten in den Themen Bewegung, Essen und Stressverhalten zu verändern und damit selbst dazu beizutragen, ihre Lebensqualität und ihre Gesundheit zu verbessern.

An der Deutschen Sporthochschule Köln steht stark übergewichtigen Erwachsenen seit über 15 Jahren ein Expertenteam therapeutisch zur Seite. Die professionellen Fachkräfte arbeiten auf Basis des standardisierten, nicht-kommerziellen M.O.B.I.L.I.S.-Konzepts, das von vielen Krankenkassen gefördert wird. Dieses beruht auf neuesten Erkenntnissen der Sport- und Ernährungswissenschaft, der Psychologie und Medizin und wurde von WissenschaftlerInnen der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt.

Unter Leitung von Diplom-Sportlehrerin Ute Haas steht das Kölner Trainer-Ärzte-Team bereit für neue Gruppen ab September 2018. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter:

www.mobilis-programm.de

www.kalorienbalance.de/m-o-b-i-l-i-s

31.07.2018 DGA | Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln



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